Spieltag 13 (08.03.2026): HBV Jena 90 III – SV Blau-Weiß Auma I 18:22 (11:11)
Aumaer Auswärtssieg bei Heimspielatmosphäre
Am Wochenende mussten die Blau-Weiß-Männer beim HBV 90 Jena auf die Handballplatte und wurden wieder von zahlreichen Fans begleitet, die von Beginn an von den Rängen ein Feuerwerk abbrannten. Das gelang zu Beginn den Aumaer Aktiven allerdings nicht. Nach einem 2:0-Rückstand betrieb man viel Aufwand, um die gegnerische Deckung zu überwinden. Das gelang erstmals nach mehr als sechs Minuten mit dem 2:1-Anschlusstreffer. Danach entwickelte sich eine ausgeglichene Partie, in der Andreas Röhler zum 4:4-Ausgleich einnetzte. Trotz zweier Paraden von Leon Geiler gelang es in der Folgezeit nicht, in Führung zu gehen. Im Gegenteil: Die Jenaer legten wieder zwei Treffer vor. Zwar glich Manuel Gaipl nach knapp zwanzig Minuten beim 6:6 erneut aus, doch beim 10:6 lagen die Gastgeber sogar mit vier Treffern vorn und drohten, sich weiter abzusetzen. Doch die Blau-Weißen konnten noch zulegen. Torhüter Leon Geiler holte unter den Augen seines verletzten Kollegen Philipp Kopp wichtige Bälle, und seine Vorderleute stellten nun die kleinen Fehler ab. Kurz vor der Pause trafen die Gäste zum 11:11-Halbzeitstand.
So begann die Partie praktisch von Neuem. Die Blau-Weiß-Fans sahen nun, wie die Aumaer in der Deckung Beton anrührten. Mit zwei offensiven Akteuren wurden Pass- und Laufwege der Jenaer konsequent gestört. Zwar tat man sich auch selbst gegen die Jenaer Deckung schwer, sodass die Partie relativ torarm blieb. Da man zehn Minuten lang keinen Treffer zuließ, stand nach vierzig Minuten ein 12:14 auf der Anzeigetafel. Die Blau-Weißen legten, angetrieben von ihren Fans, weiter nach. Trotz gleich drei nicht anerkannter Treffer lag man mit 12:17 vorn, ehe den Jenaern nach knapp zwanzig Minuten erst der zweite Treffer nach der Pause gelang. Doch die Gastgeber gaben noch nicht auf, während die Blau-Weißen unnötig nervös agierten. Beim Stand von 16:19 nahm der Aumaer Trainer noch einmal eine Auszeit. Die Jenaer stellten nun fast komplett auf Manndeckung um. Das kam den Blau-Weißen jedoch entgegen, die letztlich verdient mit 18:22 gewannen und sich damit für das Heimspiel am nächsten Sonntag gegen Spitzenreiter Weimar rüsteten.
Auma spielte mit: Leon Geiler, Andreas Röhler (4), Manuel Gaipl (5), Manuel Jedan (3), Jacques Wolfrum, Oscar Weise (1), Patrick Mattke (2), Lucas Hempel, Tim Seidel (6) und Andre Grille (1).







