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Freundschaftsspiel (03.01.2026): SV Blau-Weiß Auma Frauen – HSV Ronneburg 19:26 (8:5, 13:18)

Frauen begeistern trotz Niederlage

Seit nunmehr zwei Jahren weht wieder frischer Wind durch den Frauenhandball in Auma. Die Mannschaft ist längst nicht mehr nur sportlich ein fester Bestandteil der Abteilung – sie steht auch für Teamgeist, Leidenschaft und Zusammenhalt. Am vergangenen Wochenende empfingen die Aumaerinnen den HSV Ronneburg zu einem Freundschaftsspiel.

Die Gastgeberinnen erwischten einen Start nach Maß. Alicia Thomas und Nathalie Stiehm brachten ihr Team früh mit 2:0 in Führung. Von Beginn an zeigte Auma erfrischenden und temporeichen Handball. Konsequent in der Deckung, entschlossen im Angriff – so setzte man sich bis zum 7:2 durch Rosalie Hering verdient ab. Erst nach einer Auszeit fanden die Gäste besser in die Partie. Zudem ließ Auma nun einige gute Möglichkeiten ungenutzt – darunter auch zwei Siebenmeter. Doch auf die starke Defensive war Verlass. Besonders die dienstälteste Spielerin Birgit Kohlmann im Tor glänzte mit wichtigen Paraden. So ging es mit einer verdienten 8:5-Führung in die erste Drittelpause.

Im zweiten Spielabschnitt gelang es den Gastgeberinnen jedoch nicht mehr, an die Dominanz des ersten Drittels anzuknüpfen. Zwar blieb die Leistung engagiert, doch im Angriff fehlte zunehmend die Durchschlagskraft. Vor allem die Chancenverwertung wurde zum Knackpunkt: Zehn Minuten ohne eigenen Treffer nutzten die Ronneburgerinnen eiskalt aus. Nach 40 Minuten lag Auma plötzlich mit 13:18 zurück.

Auch zu Beginn des letzten Drittels schien das Momentum auf Seiten der Gäste, die auf 21:15 erhöhten. Doch die Aumaerinnen bewiesen große Moral. Mit viel Kampfgeist arbeiteten sie sich zurück ins Spiel und gestalteten die Partie wieder offener. Zwar kam der letzte Pass nicht immer präzise genug an, doch Einsatz und Wille stimmten. Am Ende blieb die mangelnde Chancenverwertung jedoch ausschlaggebend für die 19:26-Niederlage.

Trotz des Ergebnisses begeisterten die Frauen die Zuschauer mit Einsatzfreude und Teamgeist. Auf dieser Leistung lässt sich weiter aufbauen.

Auma spielte mit: Birgit Kohlmann, Corinna Stöckigt, Sabrina Tiersch (4), Jenny Riemenschneider, Johanna Laubig, Laura Hein (1), Claudia Gerold (1), Alicia Thomas (6), Rosalie Hering (2), Nathalie Stiehm (5), Lisa Huppe und Michele Kramer.